TCM und altes globales Wissen

Die TCM und Globales altes Wissen

18.Juni 2019

Die TCM arbeitet mit dem Prinzip der Dualität von Yin und Yang. Es kann das "Eine" nicht ohne dem "Anderen" existieren. Vergleichbar mit: -"Ohne Sonne gibt es keinen Schatten."

Weiters ist auch das Prinzip der 5 Wandlungsphasen -Wasser, Holz, Feuer, Erde, Metall- involviert, wobei die Erde die eigentliche Mitte repräsentiert, da wir das ganze Jahr hindurch auf uns selbst zu achten und uns zu ernähren haben (Die Erde ist auch zuständig für ein starkes Immunsystem!! )

Außerdem das Qi =die Lebensenergie - Sie ist eine weitere Komponente der TCM. -Hier zähle ich als Beispiel die Shaolin-Mönche auf, welche ihre Qi-Kraft mit größter Konzentration bündeln und dadurch Unfassbares mit ihrem Körper darbieten können...


TCM und ähnliche Systeme auf der Welt

Es gibt sehr ähnliche Systeme auf der ganzen Welt verteilt. Zu finden in den verschiedensten alten Kulturen wie etwa die Indianischen Schamanen, oder auch den Heiden in Europa; den Hochkulturen in Südamerika und weitere auf unserer Welt. Die Aufteilung des Systems ist ähnlich aufgebaut wie in der TCM. Die Elemente wandeln sich in der Bezeichnung ab, wie etwa Wasser, Luft, Erde, Feuer, Äther. Die Elemente sind den Gegebenheiten der Umgebung und den Menschen dort angepasst, denn die alten Kulturen lehrten allesamt von der Beobachtung aus der Natur.


Es erinnert an den Jahreszeitenzyklus oder auch den Lebensphasenzyklus:


JAHRESZEIT                       LEBENSZEIT                                           TAGESZEIT:

Winter                                        Baby                                                    Tiefe Nacht 

Frühling                                      Kind                                                     der Morgen 

Sommer               Jugendlich bis zum Erwachsenen                     Mittagszeit 

Spätsommer                       Elternrolle                                                Nachmittagszeit

Herbst                   Nachdem die Kinder außer Haus sind             Abendzeit

Winter                   letzter Lebensabschnitt bis Tod                        Nachtzeit 


Wie lange gibt es bereits dieses Wissen?

Ich persönlich nehme an, schon sehr lange. Ich habe versucht, mich auf den Internetseiten und in Büchern über die Geschichte der TCM schlau zu machen, jedoch habe ich sehr unterschiedliche Aussagen gefunden. Die einen Sprechen von 1000Jahren vor Christus, andere Quellen wieder von 3000 Jahren vor Chr. und wieder andere von 5000 Jahren vor Chr. Hmmmmmmmmm???? Auf jeden Fall schon sehr lange.

Einer der ältesten "Fachbücher über dieses Thema ist "Der gelbe Kaiser" -verfasst von Huang Di. Es ist eine Art Sammelwerk der Traditionellen Chinesischen Medizin und heute noch ein Nachschlagewerk für Praktizierende.

Klingt jetzt vielleicht etwas Konfus, warum ich gerade dieses Beispiel anführe- aber Fakt ist, dass im Jahre 1991, im Grenzbereich von Tirol und Südtirol der "Eismann"- Ötzi gefunden wurde. Sein Körper ist lt. Wissenschaftler etwa 5300 Jahre alt. Es wurden auf seiner Haut Tätowierungen auf ganz bestimmten Körperstellen gefunden, welche an sogenannten Akupunktur-Punkten (-wie in der TCM) erinnern. Es wird vermutet, dass Ötzi mehrfach "Schmerztherapien" in Anspruch genommen hat, welches mit Aufkratzen und Punktieren bestimmter Körperstellen durch Benützung von Knochensplittern und zusätzliches Einreiben von Kohle in die offenen Wunden der Haut eingerieben wurde. Das erinnert an die bekannte Akupunkturmethode sowie an "Gua Sha" (Behandlungsmethode aus der TCM) ...Und das bereits über 3300 Jahrhunderten vor Christus hier in Europa. -Oder ist Ötzi womöglich zur damaligen Zeit nicht nur in den Alpen sondern auch im asiatischen Bereich umhergestreift? 


Abschließende Worte

Wir -in unserer heutigen Gesellschaft- haben dieses Wissen der Beobachtung

• von der Natur und der Umgebung,

• der Beobachtung über sich selbst und anderen

• sowie das Spüren selbst

verloren. Dafür haben wir andere Fähigkeiten erlernt und ausgereift wie etwa den Kotrollzwang (Was weder "gut" noch "schlecht" bedeutet, sondern einfach da ist)

Doch, der Alltag hat uns unter Kontrolle, sodass wir nicht mehr so Leben können wie es dem "naturell Mensch" eigentlich entspricht. Wir haben diesen Weg selbst gewählt. Das ist das Lebensgesetz der Dynamik. Doch, wenn wir einen anderen Zugang zu uns selbst (wieder-)finden, so wird auch die Lebensqualität dadurch deutlich verbessert, und wir können unseren inneren Ruf besser wahrnehmen. So können wir bewusster für uns und für andere da sein und für uns und andere besser sorgen (Metapher: Mutter- und Kind-Verhältnis). Der Umgang mit Lebensfragen und natürlichen Veränderungen wird zudem sichtlich erweitert.

"Ändern wir etwas an uns selbst, so ändern wir unser Umfeld"


Gesundheitliche Grüße,

Eure Christine

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