Über Shiatsu

Wissenswärtes

Shiatsu - Japanische Heilmassage

15. März 2020

Es gibt noch sehr viele Menschen, die Shiatsu nicht kennen. Die Erfahrung hat gezeigt, dass einige Menschen glauben, Shiatsu sei eine japanische Kampfkunst. Nun, damit haben sie schon Recht, es klingt sehr Japanisch und in Japan hat dieser Beruf auch seinen Teil-Ursprung…

…Kampfkunst ist es aber nicht. Shiatsu ist vielmehr eine Kombination aus uralten Östlichen und Westlichen Wissen -eingebettet in einer speziellen, symptomlindernden Massageformart, wobei ganz individuell der Daumen, Handballen, Ellenbogen, Knie des Praktikers/ der Praktikerin in Einsatz kommt.

Dadurch, dass das Grundwissen von Shiatsu aus dem Erfahrungsschatz der bereits über 5000 Jahre alten Östlichen Medizin (TCM) und aus dem Erfahrungsschatz von Westlicher Medizin aufgebaut ist, schafft dieser Beruf ein sozusagen „globales Wissen über die Gesundheitslehre“


Seit 1999 ist Shiatsu in Österreich als eigenständiger Beruf anerkannt, für den eine dreijährige Ausbildung absolviert werden muss.

Es ist zurecht einer der effizientesten Gesundheitsvorsorgemaßnahmen. In Japan geht ein „Klient“ zuerst zu einem Shiatsu-Praktiker/ einer Shiatsu-Praktikerin, bevor er zum Arzt geht, denn diese(r) kann sein „Ungleichgewicht“ meist vorher ausgleichen, bevor der Klient tiefer in Krankheit verfällt.


Definition von Krankheit in der fernöstlichen Medizin

Wenn der Mensch mit seiner persönlichen Lebensenergie im Ungleichgewicht sich befindet so ist er bereits erkrankt.


Warum geht jemand überhaupt zum Shiatsu-Praktiker?

Bei verschiedensten Beschwerden und Zuständen wie etwa, Kopfschmerzen, Regelbeschwerden, "austherapiert " sein, aber sich nicht so fühlt, Menopause, ADHS, Koordinationsprobleme, Schmerzen, Kreuzbeschwerden, Emotionale Zustände, Unterstützung in der Schwangerschaft und danach, Erschöpfungszustände, „Zwickereien“, … oder auch um sich einfach mal was gönnen, uvm.


Für wen ist Shiatsu geeignet?

Jeder der bereit dazu ist: Menschen jeden Alters, Babys, Kinder, Schwangere nach den ersten 12 Wochen.

Menschen, welche Krankheiten aufweisen (Krebs, MS, …;) werden gebeten mit einem Arzt/ Physiotherapeut... zu sprechen und gegebenenfalls eine schriftliche Einwilligungserklärung einzuholen (lt.Österr. Gesetzgegebenheiten.)


Wie wird Shiatsu ausgeübt?

Shiatsu wird in bequemer, lockerer Kleidung auf einer Matte am Boden durchgeführt. Natürlich gibt es auch andere Positionsvariationen je nach Bedürfnis und Möglichkeiten.

Es gibt bei Bedarf auch unterstützende Behelfsmittel, wie Polster, Body Cushion, Decke…


Erweiterte Behandlungsmöglichkeiten sind etwa Schröpfen (eine Variante der Durchblutungsförderung) oder auch Moxibustion (Hitzeanwendung bestimmter Meridianpunkte), Kompressen, Duftöle zur Aktivierung oder Beruhigung des Chi in den Meridianbahnen, uvm…

Je nach Interesse und Ausübung des Praktikers.


Ein wesentlicher Teil von Shiatsu sind gesundheitsfördernden Übungen -kurz "Do In", welche den Klienten in seinem Leben unterstützen soll. Viele Praktikern/Praktikerinnen üben selbst Do In aus.

Es sind ganz unterschiedliche Übungen von Gymnastik, über Atemübungen, Selbstmassagen, bis Meditationen, Achtsamkeitsübungen, Übungen der Sinnesschärfung und vieles mehr. Es bewirkt, dass das Chi im Körper fließt.


Vorteile von Do In:

Die Übungen helfen den Körper und den Geist in Bewegung zu bleiben bzw die Beweglichkeit zu fördern. Gehirnleistung erhöhen, Körperkoordinationssteigerung. Entschlackung, Trainieren des Parasympathischen Systems…


Wie wirkt Shiatsu?

Diese Massagevariante bringt dich selbst in einen sehr entspannten Zustand -dieses Befinden ist sehr fördernd- nicht nur beim Entspannen selbst, sondern auch beim Aktivieren von körpereigenen Prozessen, welche dich bei der eigenen Regeneration unterstützen. Es kurppelt das Nervensystem , den Stoffwechsel  an. uvm


Hinweis: Durch die anregende Körperarbeit finden verschiedenen Prozesse im Körper statt. Es werden unteranderem auch Schlackenstoffe freigesetzt, welche der Körper erst über den natürlichen Weg abzubauen hat. Dies kann über mehrere Tage andauern. Deshalb kann es vorerst zu einer Verschlechterung führen (in der Praxis spricht man im Schnitt die ersten 3 Tagen nach der Behandlung) -Dies ist aber ein „normaler Prozess“ ! – der auch darauf hinweist, dass sich "etwas löst und tut im Körper“!! In dieser Zeit rate ich viel trinken, sodass der „Prozess der Ausschwemmung von Schlackenstoffe, Harnstoffe… im Körper“ leichter aus dem Gewebe beziehungsweise aus dem Körper transportieren werden kann. Außerdem das Ruhe- und Schlafbedürfnis nachkommen, wenn es vorhanden ist. Stuhl und Harn kann in dieser Zeit im Geruch, in der Konsistenz, in der Farbe und in der Menge verändern. Zudem können vorübergehende Hautveränderungen statfinden, die aber schnell abklingen (durch Entgiftungsprozesse über die Haut) Menstruation kann sich verändern und weitere hormonelle Anzeichen können ggf. auftreten.  Essverhaltensänderung. Das ist aber ein natürlicher Prozess um die Homogenität im Körper wieder besser herzustellen. Viele Klienten spüren nach der Behandlung aber meist einen Energieschub und dass sich was im Guten verändert.


Wie oft sollte man einen Shiatsu-Praktiker aufsuchen?

Je nach Einschränkung/Beschwerden von einer Sitzung bis X Sitzungen… wie es gewünscht wird. Es hat sich in der Praxis gezeigt, dass mehrmalige Behandlungen in regelmäßigen Abständen sehr effektiv zur Gesundheitsförderung und als Krankheitsvorsorge beitragen. 


Wie viel kostet eine Behandlung?

Je nach Praktikerwahl schwangen die Preise für eine Sitzung von 50- 70 Euro – je nach Angebot.

Falls Sie Shiatsu noch nicht selbst ausprobiert haben, trauen Sie sich und lassen Sie sich auf eine Behandlung ein. Sie werden überrascht sein, was Shiatsu alles kann.


Auf der Österreichischen-Dachverbandseite-für-Shiatsu http://www.oeds.at/praktikerinnen-suche/ finden Sie Shiatsu-Praktiker und Praktikerinnen in ihrer Umgebung.



Ich wünsche tolle gesundheitsfördernde Erfahrungen,

Christine Lekar

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